shamanicyogini_mantra_mangeldenken

Mantra des Monats: Wenn du erkennst, dass es keinen Mangel gibt, gehört dir die ganze Welt.

Durch unsere Vergangenheit sind noch viele Menschen in Europa im Mangeldenken gefangen. Die schlimmen Kriegsjahre und die harte Zeit danach haben einen tiefen Fußabdruck in unserem Denken hinterlassen. Meine Großmutter erzählte mir von den Trümmerjahren und dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 1960er Jahren. Nach Jahren voller Verzweiflung und Hunger, gab es wieder Sicherheit und Überfluss.

Unterschied der Generationen

Ich gehöre zur zweiten Generation nach dem Krieg. Für mich bedeutet Überfluss etwas ganz anderes als für meine Großmutter. Nur wer die Verzweiflung und den Hunger der Kriegsjahre durchlebt hat, kann die Verschwendung von heute wahrlich begreifen. Meine Oma ist noch immer regelmäßig entsetzt, wenn sie im Supermarkt einkaufen geht. Für mich ist das der langweilige Alltag und ich denke mir nicht viel dabei. Doch aus diesem Mangeldenken entstand auch der Geiz.

Vom Nichts-haben bis hin zum Alles-wollen

Das Mangeldenken ist in unseren Genen abgespeichert. Daraus ergibt sich der Durst nach Fülle und Überfluss. Meine Generation hat nie wirklichen Mangel erlebt und dennoch streben wir nach immer mehr. Unserem Geiz sind keine Grenzen gesetzt. Unsere Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, immer mehr zu wollen. Auch unser Finanzsystem kann nur durch Wachstum überleben.  Doch wir müssen uns vor Augen führen, dass wir alles haben!

Erkenne den Überfluss – Raus aus dem Mangeldenken

Alte Gedankenstrukturen und Glaubenssätze sind schwer zu überwinden, da sie uns meistens nicht bewusst sind. Mach dir dein Mangeldenken bewusst. Denke darüber nach, ob du wirklich in einem Mangel denkst. Wenn du realisierst, dass du alles hast, was du brauchst, wird sich deine ganze Welt verändern!

Du bist genug!

Entscheide dich für ein Leben in der Fülle. Das betrifft nicht nur materiellen Besitz, Beziehungen und Gesundheit, sondern auch dein Selbstbild. Mache dir jeden Tag bewusst, dass du genug bist! Du bist genug, so wie du bist. Versteh mich nicht falsch. Du bist genug, aber du kannst trotzdem noch wachsen. Du sollst aber für dich selbst wachsen und nicht für andere!

Leave a Comment

Scroll Up